Venture Capital

“Wagniskapital”

Mythen – Chancen – Zyklen 

1) VENTURE CAPITAL – NUR ALS STARTFINANZIERUNG MÖGLICH? 

Nein, denn Wagniskapital kann Unternehmen in ganz unterschiedlichen Phasen beim Wachstum unterstützen:

  

 

2) VOLKSWIRTSCHAFTLICHE BEDEUTUNG:

VENTURE CAPITAL – NICHTS FÜR DEN DEUTSCHEN MARKT?  

Wie es sich oft mit Trends in Deutschland verhält, kommen sie meist aus den Vereinigten Staaten & werden kritisch beäugt. Sei es doch nur anwendbar bei Fällen wie  der wirklichen Unternehmensgiganten, wie beispielsweise google oder yahoo!.

Doch auch in Deutschland ist seit dem Wirtschafts-Boom 1999 und 2000 Venture Capital ein wichtiger Industriezweig geworden.

SICHERUNG DER WETTBEWERBSFÄHIGKEIT

Vor allem Hightech-Unternehmen finden oft Ihren Weg zur Finanzierung durch Wagniskapital.  Gleichzeitig beteiligen sich Investoren an der Vorreiterrolle Deutschlands auf zahlreichen technologischen Gebieten, was auf lange Sicht die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen steigert und auch noch für die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in Deutschland sorgt.

So auch im Jahre 2006, in dem bereits mit Venture Capital finanzierte deutschen Unternehmen einen Umsatz von 18,3Mrd. € erwirtschafteten und über 127.000 neuen Beschäftigten Arbeit boten, so zumindest die Zahlen des BVK – Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften.

3) VENTURE CAPITAL –  NUR FÜR TECHNOLOGISCHEN FORTSCHRITT? NICHT GANZ…

Aus einem aktuellen Interview vom 12.November 2012 aus dem VC-Magazin von Torsten Holler, heißt es:

,,Berlin boomt – besonders in den Bereichen Creative Industries und Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT). Die quirlige Berliner Szene lebt vom regen Austausch innerhalb der Cluster.“

 

Schaut man sich die IBB Beteiligungsgesellschaft an so gibt es dementsprechend zwei spezialisierte Fonds:

VC Fonds Technologie & VC Fonds Kreativwirtschaft investieren zusammen mit privaten Kapitalgebern in chancenreiche Start-Ups.

WERDEN TECHNOLOGISCHE START-UPS TROTZDEM BEVORZUGT?

Die Anforderungen scheinen für beide Bereiche vergleichbar:

 „Es geht immer um skalierbare Geschäftsmodelle mit Wachstumsperspektiven“, so Clemens Kabel -Teamleiter ICT bei der IBB.

„Wobei es natürlich bei jedem einzelnen Unternehmen Besonderheiten hinsichtlich der Skalierungsmechaniken gibt“, ergänzt Mischa Wetzel Teamleiter Creative Industries bei der IBB .

Bei der Frage nach den Ausstiegsszenarien besteht ebenso weitgehende Einigkeit:

„Da die Börse für junge Technologieunternehmen mittelfristig nicht aufnahmefähig ist, wird regelmäßig der Verkauf an einen strategischen Partner angestrebt. Gründer sollten sich daher frühzeitig über ein Exit-Szenario im Klaren sein und ihre persönlichen Perspektiven bewerten und einbringen.“

Auch Wirtschaftlich sind die Investitionsmöglichkeiten beider Fonds identisch:

„Maximal 3 Mio. € können in eine Beteiligung investiert werden. Wir übernehmen immer nur Minderheitsbeteiligungen. In der Regel bewegen sich die Anfangsinvestments zwischen 200.000 € und 1 Mio. €, die Beteiligungshöhe liegt in der Regel bei 20 – 25%“, führen die Fondsmanager aus.

WERDEN BESTIMMTE RECHTSFORMEN BEVORZUGT?

Hinsichtlich der Rechtsform dominiert die GmbH, „In ganz frühen Phasen investieren wir auch in UGs, die mit der Kapitalerhöhung zur GmbH werden.“ Aktiengesellschaften sind eher die Ausnahme und erleichtern eine Beteiligung nicht.

WORAUF KOMMT ES NUN AN?

Die Geschäftsmodelle machen den Unterschied

„Die Creative Industries sind stärker inhaltegetrieben und leben von der Qualität der Execution“, stellt Wetzel für seine Portfoliounternehmen fest, während sein Kollege Kabel für den Bereich ICT vor allem auf die technologische Alleinstellung und die Vertriebsstrategie schaut: „Wie ist die Software beschaffen, wie die Technologie, wie der erste Marktzugang?“

ERFOLGREICHE TRADE SALES…

Zu beachten ist, dass die IBB Beteiligungsgesellschaft niemals als alleiniger Investor auftritt. So sind auch die Gründer gefordert, sich nach Koinvestoren umzusehen.

„Wir unterstützen hier gern mit unserem Netzwerk, das heute über 300 private Investoren, Family Offices, Business Angels sowie strategische Investoren umfasst“, sagt Kabel.

Derzeit werden insgesamt 65 Investments aktiv begleitet, von denen knapp 60% den Bereichen ICT & Creative Industries zuzuordnen sind. Dass die aktuelle Entwicklung hier in Berlin Früchte trägt, zeigen z.B. die erfolgreichen Verkäufe von inubit, einem Softwareanbieter zur Modellierung und Optimierung von Geschäftsprozessen, an Robert Bosch oder von nugg.ad, einem Anbieter für Targeting-Technologien, an die Deutsche Post.

                           

 

„Unsere Fonds entwickeln sich planmäßig“, so die beiden Manager.

DOCH WÄRE ALLES SO EINFACH – WARUM HABEN SO VIELE START-UPS PROBLEME INSBESONDERE MIT DER FINANZIERUNG? 

Einen möglichen Ansatz bietet der Artikel:

,,Der zyklische Markt für Venture Capital” 

ZYKLEN DES VENTURE CAPITAL MARKTES

Der Markt für Venture Capital unterliegt bestimmten Zyklen, somit unterliegt auch die gesamte Branche in bestimmten Phasen gewissen Störungen. Dieser Artikel liefert einen Einblick in wesentliche Muster und Treiber der Venture Capital Branche.

„Throughout the history of venture capital, various cycles have occurred, where key elements of the industry got out of balance.“

National Venture Capital Association Yearbook 2002 , S. 9

Nach Bernand S. Black und Ronald J. Gilson (Autoren des Papers: „Venture Capital and the Structure of Capital Markets“, erschienen in: Journal of Financial Economics 47, 1998) hat das Kapital die Eigenschaft stets zum Ort mit der besten Risiko/Renditen Relation zu fließen und legt damit den Grundstein für die Zyklizität des Venture Capital Marktes, welche durch die nachfolgende Abbildung dargestellt wird:


Verzeichnet das Venture-Capital enorme Renditen durch Börsengänge oder Verkäufe von Firmen, erhalten Venture Capital Gesellschaften einen erhöhten Kapitalzufluss.

Dies ruft zwei wesentliche Effekte hervor:

1.     Die vorbildlichen Gründungsgeschichten belegen die (trügerische) Einfachheit des Aufbaus und Verkaufs einer Neugründung.  Somit gibt es mehr (potentielle) Gründer und vermehrt Neugründungen.

 2.     Der erhöhte Zufluss von Kapital in die Venture Capital Branche, welcher durch die enormen Renditen entsteht, schafft die Auflegung neuer VC-Fonds und erhöht das Kapitalvolumen bereits bestehender Fonds.

Daraus folgt, dass VC-Gesellschaften um die attraktivsten Neugründungen mit den besten Ideen & Gründerteam konkurrieren.

Erhöhtes Kapitalvolumen

Investitionsdruck

Preis des Kapitals sinkt  

Vermehrt Neugründungen finanziert

Meist starke Überbewertung

NEGATIV-AUSLESE BEGÜNSTIGT DURCH:

vermehrte Neugründungen/Investmentanfragen


Verringerung der Qualität der Due-Dilligence-Prüfungen 



Größere Portfolio’s der VC-Gesellschaften 



Verschlechterung das Betreuungsverhältnis



„Smart-Capital“ nur noch „Semi to Non-Smart Capital“

DIE FOLGEN:

Ausfallsraten/ Abschreibungen der VC-Gesellschaften steigen 

Rendite sinkt

Veränderte Risiko-/Rendite-Relation 

Für Investoren unattraktiv

Verlagerung ihre Kapitalallokation auf andere Segmente

 DIE VC-GESELLSCHAFTEN WERDEN RESTRIKTIVER IN DER BEURTEILUNG VON INVESTMENTANFRAGEN:

 Stärkste Modelle setzen sich durch

   Aber zahlenmäßig geringer

Unternehmen mit überdurchschnittlicher Erfolgsaussicht finanziert

Besser von VC-Gesellschaften unterstützt

Erzielen hohe Verkaufspreise oder erfolgreiche Börsengänge

Hohen Renditen für VC-Gesellschaften

Der Kreislauf schließt sich

FAZIT:

Betrachtet man diesen Zyklus im Kontext der derzeitigen wirtschaftlichen Situation wird deutlich, dass wir uns derzeit in der Phase der geringen Kapitalallokation in der VC-Branche befinden. Anscheinend haben sich die VC-Gesellschaften in den letzten Jahre etwas übernommen (readmore: Venture Capital: Ein miserables Jahrzehnt) und merken derzeit, dass doch nicht alles Gold ist, was glänzt. Folglich wird der Erhalt eine Start-Up Finanzierung durch eine restriktivere Prüfung derzeit schwieriger und die Konditionen durch geringere Firmenbewertungen schlechter.

Während in 2006/07 eine Finanzierung noch lange nicht mit einer guten Idee, gutem Gründerteam oder einem erfolgreichen Geschäft gemessen an Profitabilität korrelierte, entspricht derzeit der Erhalt einer Finanzierung einem Reputions-Label. Zudem kommt, dass Portfoliounternehmen sowie neu-finanzierten Unternehmen mit verstärkter Unterstützung seitens der VC-Gesellschaften rechnen können – und das kann im Zweifel erfolgsentscheidend sein.

Advertisements

6 comments

  1. julesproject · · Reply

    Dein Artikel ist sehr interessant und es war mir vorher nicht bewusst, dass Venture Capital in verschiedenen zeitlichen Phasen bewilligt werden kann.
    Ich finde die Aufmachung und die Strukturierung deines Post sehr gut .

    Nach dem Lesen deiner Informationen, habe ich mich etwas mehr mit diesem Thema und vor allem mit Berlin beschäftigt und bin auf Zeitungsartikel und grundlegende Informationen der Stadt Berlin gestoßen. Berlin hat die Nase in Sachen Gründung ganz weit vorn und das in verschiedenen Clustern. An dieser Stelle möchte ich einen kleinen Ausschnitt aus deinem Post zitieren und dir folgende Beiträge präsentieren. Auch wenn ich jetzt vom eigentlichen Inhalt deines Eintrags abweiche, finde ich diese grundlegenden Informationen über die Situation Berlins in Sachen Venture Capital sehr interessant.

    ,,Berlin boomt – besonders in den Bereichen Creative Industries und Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT). Die quirlige Berliner Szene lebt vom regen Austausch innerhalb der Cluster.“

    Sechs Risikokapitalgeber im Portrait aus dem Tagesspiegel (Wirtschaft) http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/venture-capital-sechs-risikokapitalgeber-im-portrait/6707596.html
    „In 2011 wurden in Deutschland knapp 690 Millionen Euro an Wagniskapital eingesetzt. Hier stellt der Tagesspiegel einige der Gesellschaften vor, die Start-ups hier zu Lande finanzieren.“

    Einer dieser Risikokapitalgeber ist das Unternehmen Earlybird und es investiert in junge aufstrebende Unternehmen in Europa. Ciarán O’Leary ist einer der Partner und in diesem Bericht spricht er mit dem Tagesspiegel er über Berlins Chancen, „ein europäisches Silicon Valley zu werden“.

    Was spricht für Berlin?
    „Berlin ist eine Stadt, in der Veränderungen ein Teil der DNA sind. Und Unternehmer sind Menschen, die radikal verändern. Sie suchen ein Umfeld, in dem Veränderungen akzeptiert und gefördert werden. Außerdem ist Berlin eine Stadt, die außer für Kreativität und Freiheit im Moment für gar nichts steht. Jeder, der hierher kommt, hat die Chance, die Stadt mit zu gestalten. Hier gibt es keine eingefahrenen Strukturen. Deshalb zieht Berlin auch nicht nur einen Typus Mensch an, sondern viele verschiedene. Ein Programmierer trifft hier abends beim Bier auf einen Künstler. Dabei kommen ganz coole und verrückte Sachen heraus. Und es sind gerade die coolen, verrückten Sachen, die am meisten Erfolg haben, so Ciarán O’Leary.
    Viele sehen in Berlin das neue Silicon Valley. Zu recht?
    „Davon sind wir noch relativ weit entfernt. Aber wenn ich auf das Entwicklungspotenzial schaue, ist das extrem vielversprechend. Deswegen denke ich, dass Berlin in wenigen Jahren eines der führenden Start-up-Zentren sein wird. Es gibt keinen anderen Platz weltweit, wo ich so viel gebündelte Kreativität und Freiraum finde. Das größte Qualitätssiegel ist für mich, dass wir nicht nur die besten deutschen Unternehmer anziehen, sondern die besten aus der ganzen Welt“.
    Aus welchem Bereich wird das nächste große Ding kommen?
    „Eines der überragenden Themen sind Smartphones und damit die Tatsache, dass wir Hochleistungsrechner mit Internetanschluss in unserer Hosentasche tragen. Das ist eine gigantische Plattform für Innovationen. Die meisten Start-ups folgen heute der Devise: mobile first, entwickeln also zuerst Anwendungen für das mobile Internet.“

    Und wo liegen die Stärken Berlins?
    „Berlin ist urban und international, hier werden Trends gesetzt. Die neueste Sonnenbrille aus Mitte taucht irgendwann in San Francisco aus – und nicht umgekehrt. Deswegen glaube ich, dass Berlin besonders stark sein wird in Produkten für Konsumenten in einem urbanen Umfeld.“

    Venture Capital Standort Berlin
    Mit zahlreichen innovativen Unternehmensgründungen und Ansiedlungen in den Wachstumsbranchen Bio- und Medizintechnik sowie Neue Schlüsseltechnologien ist die Hauptstadt zudem einer der TOP 3 Standorte deutschlandweit für Venture Capital und ein führender Wissenschaftsstandort in Europa. Durchschnittlich 20% des Investments deutscher VCs fließen in Berlin in High-Tech-Unternehmen. Vor Ort sind Risikokapitalgeber, die den Finanzierungsbedarf in allen Phasen übernehmen. Ein intensives Netzwerk besteht zwischen Venture Capitalists, Business Angels und Gründerteams. Wichtige Finanzkonferenzen zu Private Equity finden in Berlin statt, so z.B. das Deutsche.
    Um den Start etwas zu erleichtern und zu beschleunigen bietet „Die Berlin Partner GmbH” bietet spezielle Servicepackages (http://www.businesslocationcenter.de/businesspackages), die auf die individuellen Bedürfnisse eines Unternehmens abgestimmt werden. Das Angebot umfasst maßgeschneiderte Förderkonzepte, Unterstützung bei der Suche nach Immobilien und nach qualifiziertem Fachpersonal.

    Earlybird setzt auf Berlin
    Und deswegen schließt dieser Venture Capitalist sein Hamburger Büro und zeiht in die Hauptstadt. Nur das Münchnerbüro bleibt geöffnet.
    2011 war das Startupjahr für Berlin. Darauf reagiert nun auch Earlybird (www.earlybird.com). Berlin wird für das Venture-Capital-Unternehmen zum neuen Dreh- und Angelpunkt.
    „Wir haben bereits sechs Unternehmen in Berlin und erwarten, dass diese Zahl in den nächsten Jahren stark ansteigen wird. Berlin ist mit Abstand die größte Quelle von Chancen für uns geworden – so ist es nur folgerichtig, dass wird den Fokus dahin verlegen, wo am meisten passiert”, sagt Christian Nagel, Managing Partner und Mitgründer von Earlybird.“

  2. Auch ich finde deinen Artikel sehr interessant und vor allem informativ. Auch wenn dein Post weit über den eigentlichen “Blog-Gedanke” hinaus geht. Zu Jules Kommentar möchte ich nur anmerken, dass Berlin sich laut dem Start-up Ecosystem-Report 2012 international auf dem 15. Platz liegt. Auf den Plätzen 1 bis 3 befinden sich Silicon Valley, Tel Aviv und Los Angeles.

  3. Es sind sehr interessante und detaillierte Punkte in deinem Artikel erwähnt worden. Zum einen ist immer die Frage ob die Steigung der Anzahl von VCs z.b. hier in Berlin tatsächlich zu sinnvollen Investitionen führen wird um letzendlich das ROI (bzw. die weitere Investition) zu fördern – nur so kann der Markt von meiner Sicht sich in diesem Bereich weiterentwickeln. Im Allgemeinen denke ich aber das diese Entwicklung besonders in der Start Up Kultur positiv ist. Wie hier im Artikel geschildert, gab es in Deutschland in den letzten Jahren viel weniger “Unterstützung” als es um Innovation & Entreprenurship ging: http://www.economist.com/node/21559618

    Julia hat noch sehr interessante Punkte hinzugefügt in Bezug zu der in deinem Artikel erwähnten Punkt: Wagniskapital. Obwohl Berlin im Start Up Report weltweit vorerst in der unteren Hälfte der Top 20 liegt wird die “Weiterentwicklungsphase” in den nächsten Jahren äußerst interessant sein. Da wird die Entscheidung die die VCs jetzt treffen eine tragende Rolle in die Zukunft spielen 🙂

  4. Ein toller Post. Sehr informativ, viele Fakten mit Quellenangaben.
    Beeindruckend wie intensiv du das Thema untersucht hast. Deine Grafiken sind übersichtlich und optisch ansprechend.
    Ich persönlich finde den blogpost aber schon fast zu lang.
    Zurück zum Inhalt. Genial, dass du bei der schwierigen Finanzierungssituation startest und Gründe dafür in dem Zyklus des VC Marktes suchst. Diesen Zusammenhang habe ich davor so nicht gesehen. Danke, ich hab echt was gelernt!
    Mir kam danach eine Frage in den Kopf. Und zwar…Ist es für die Startups in diesem Punkt des Zyklus’ nicht um so wichtiger die Kriterien genau zu kennen von denen Venture Capital Geber ihre Investitionsentscheidung abhängig machen. Du hast als Kriterium “skalierbare Geschäftsmodelle mit Wachstumsperspektive” aufgeführt.
    In einem Interview mit Matthias Grychta (Geschäftsführer der VC Gesellschaft Neuhaus Partners) habe ich gelesen, dass er beispielsweise seine Entscheidung mehr vom Gründerteam als von der Geschäftsidee abhängig macht. Zu wissen worauf Kapitalgeber besonders achten, kann die Finanzierungssituation bestimmt sehr positiv beeinflussen.
    Vielleicht ist das eine interessante Frage bei eurem Projekt.
    Quelle: Olbermann, Herman: Europas IT-Startups bevorzugen Berlin, Wirtschaftswoche, Nr. 44 (2012), S. 10

  5. Wow, ihr seid einfach spitze! Vielen Dank für das Aufzeigen eurer Perspektiven & weitere interessante Quellen. Insbesondere die Anwendung auf Berlin, samt Stärken & Chancen. Was ich bei dem Durchforsten eurer links gefunden habe, ist ein sehr interessanter Artikel: http://www.kmu-innostrat.de/newsletter/gib-newsletter/newsletter_archiv/g-i-b-newsletter-nr-257/und_sonst/gruendungs-und-liquidationsgeschehen-im-1-halbjahr-2012
    Dieser zeigt wiederum, dass die Differenz aus Neugründungen von KMUs pro Jahr MINUS der Liquidationen im Jahr sich weiter im negativen Bereich befinden. Hier wird einem das Wort “Wagnis” bewusst. Auf den Seiten der VC’s guckend, wird auch kein Geheimnis darum gemacht, was verlangt wird! Ich bin äußerst gespannt auf die Entwicklung & natürlich euer Feedback (positiv & negativ).
    Ja, demnächst versuche ich mich kurz zu halten – aber ihr merkt selbst, wie viel es zu entdecken gibt 😀

  6. Noch einmal “Wow” – Post und Diskussion sind absolut klasse. Sehr engagiert und, ja manchmal etwas lang, aber dafür sehr informativ – macht Spaß zu lesen!

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

%d bloggers like this: